Dienstag, 16 Juni 2026 14:40

Frankfurt: Wirkstoffentwicklung mit virtuellen Patienten Empfehlung

Quantitative Systems Pharmacology (QSP)-Modelle spielen eine zentrale und immer wichtigere Rolle in der klinischen Entwicklung. Sie verknüpfen Biologie, Pharmakologie und Mathematik, um die Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und dem komplexen biologischen System des Menschen am Computer zu simulieren.


Virtuelle Kontrollen in der präklinischen Toxizitätstestung sind mittlerweile bekannt. An der Translational Medicine Unit (TMU) am Sanofi BioCampus in Frankfurt zum Beispiel geht Dr. Markus Rehberg noch einen Schritt weiter und entwickelt digitale Zwillinge für die klinische Arzneimittelentwicklung mit Hilfe von Quantitativen Systempharmakologie-Modellen. 

Eine Modellierung mittels quantitativer Systempharmakologie (QSP) ermöglicht es Arzneimittelentwicklern, Tausende von Experimenten, klinischen Studien und alternativen Hypothesen in silico zu simulieren, bevor sie kostspielige Experimente durchführen. Dies sind mathematische und computergestützte Simulationswerkzeuge, die Systembiologie und Pharmakologie kombinieren.

Weitere Informationen:
1. https://info.metrumrg.com/en/qsp-1
2. https://www.bionity.com/de/news/1188928/wirkstoffforschung-mit-virtuellen-patienten.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=bionityde--2026-06-15--1&mtm_group=bionityde&WT.mc_id=ca0264
3. Musante CJ, Ramanujan S, Schmidt BJ, Ghobrial OG, Lu J, Heatherington AC. Quantitative Systems Pharmacology: A Case for Disease Models. Clin Pharmacol Ther. 2017 Jan;101(1):24-27. doi: 10.1002/cpt.528. Epub 2016 Nov 18. PMID: 27709613; PMCID: PMC5217891.