News (1996)

Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Prof. Rusty Gage vom Labor für genetik des Salk Instituts in La Jolla, Kalifornien, haben mit Hilfe von iPS ein Phänomen untersucht, dass bei 30 Prozent an Autismus leidenden Patienten auftritt. In der frühen Gehirnentwicklung erfolgt ein exzessives Wachstums des Gehirns, das sich aber dann im Laufe der Zeit normalisiert.

Mit Hilfe von Zellkulturen haben Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) unter der Leitung von Prof. Rolf Hartmann einen dualen Wirkstoff gefunden, der das Wachstum sowohl des Aids-Erregers als auch des Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) hemmt.

Adipositasforschung auf dem Chip

Donnerstag, 14 Juli 2016 22:46

Ein Freiburger Forscherteam um Prof. Roland Zengerle vom Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) und Prof. Dr. Roland Schüle vom Universitätsklinikum Freiburg züchtet adulte Stammzellen des Fettgewebes auf einem Chip mit dem Ziel, die Weiterentwicklung zu reifen Fettzellen und den Einfluss durch Nährstoffe auf den Reifungsprozess zu untersuchen.

Boston: 7-Organe-Chip vorgestellt

Dienstag, 12 Juli 2016 10:21

Forscher von CN Bio Innovations aus dem englischen Hertfordshire haben einen "Human-on-a-Chip" entwickelt, in den sieben Organe des Menschen in Miniaturausführung integriert sind.

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben menschliche Stammzellen auf einem Biochip zu einem Netzwerk von Nervenzellen heranreifen lassen. Sie können damit die die auch im Gehirn stattfindenden Kommunikationsprozesse außerhalb des menschlichen Körpers mittels der Elektroden auf dem Biochip analysieren.

CAAT-Informationstag in Konstanz

Dienstag, 05 Juli 2016 19:38

Am 8.7.16 blicken die Leiter verschiedener Doerenkamp-Zbinden-Lehrstühle aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, den USA und Indien sowie weitere namhafte Wissenschaftler zurück zu den Anfängen der Entwicklung von Ersatzverfahren zum Tierversuch.

Prof. Katja Schenke-Layland von Fraunhofer Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik in Stuttgart hat den Harold F- Spalter International Research Scholar Award erhalten, auf dessen Grundlage sie ihre Zusammenarbeit mit dem Eye Institut der Keck School of Medicine an der University of South California weiter ausbauen will. Ziel ist die Entwicklung von in-vitro-Modellen der Tränendrüse.

Im Fachbereich Geburtshilfe und Gynäkologie des Universitätsklinikum der Rush Universität in Chicago erlernen angehende Chirurgen künftig Operationstechniken am Menschen in der virtuellen Realität. Dadurch sollen Tierversuche an schwangeren Schweinen wegfallen.

Zystische Fibrose (Mukoviszidose) wird durch eine Mutation des CFTR-Gens verursacht. Niederländische Wissenschaftler haben ein in-vitro-Modell aus Darmproben von Patienten mit jeweils unterschiedlicher CFTR-Mutation entwickelt, mit dem sie erfolgreich die Reaktion der Zellen auf bestimmte Arzneimittel testen konnten.

Wissenschaftler des Instituts für Stammzellforschung und regenrativer Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Dr. James Adjaye haben in einer Fachzeitschrift ihr in-vitro-Modellsystem zur Untersuchung der nicht-alkoholischen Fettleber vorgestellt. Die dort verwendeten Zellen stammen aus Hautbiopsien von Patienten, die zunächst in Stammzellen reprogrammiert und dann in Leberzellen weiterentwickelt worden sind.