Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kritisiert, dass die Ergebnisse von klinischen Studien immer noch in vielen Fällen nicht veröffentlicht werden.
Ein internationales Team um Dr. Ralf Braun von der Universität Bayreuth und Prof. Dr. Frank Madeo von der Universität Graz hat molekulare Zusammenhänge entdeckt, die dazu beitragen können, die Entstehung und den Verlauf der Alzheimer-Krankheit besser zu verstehen.
Aktuell ist ein systematisches Review im Auftrag der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erschienen, das die derzeitige Testsituation im Bereich der Entwicklungsneurotoxikologie beleuchtet. Es wurde vom deutschen Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF), vom belgischen Flemish Institute for Technological Research (VITO) und vom schwedischen Karolinska Institut in Kooperation erarbeitet.
In einer Untersuchung im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Chancen und Risiken von Nanomaterialien" (NFP 64) haben Forscher vom Adolphe Merkle Institut der Universität Freiburg untersucht, ob pflanzliche Nanofasern der Lunge schaden, wenn sie eingeatmet würden. Sie verwendeten hierfür ein komplexes 3D-Zellsystem aus humanen Lungenzellen.
Ein Forscherteam von der Universität Luxemburg hat die Gesamtheit aller mikroRNAs im menschlichem Serum gesunder Menschen analysiert. Ihren Befund haben sie in der Zeitschrift Oncotarget publiziert.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vergibt Forschungsmittel für die wissenschaftliche Erarbeitung von Tierversuchsersatzmethoden. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2015.
Unter dem Motto "Forschung ohne Tierversuche - ein ethisches Gebot" fand in diesem Jahr zum 4. Mal das Podiumsgespräch in der Berliner Urania statt.
Zum 4. Mal vergibt das Kosmetik-Unternehmen LUSH den Preis auf dem Gebiet der Ersatzverfahren zu Tierversuchen mit dem Ziel, den Durchbruch gemäß der neuen Teststrategie "Toxikologie des 21. Jahrhunderts" (Tox21c) in der Giftigkeitsprüfung ohne Tierversuche zu erzielen.
Die meisten Strategien zur Herstellung von Antikörpern beruhen noch immer auf der Immunisierung von humanisierten Mausmodellen. Als Ersatzverfahren gibt es u.a. das Phagen-Display. Französische Forscher haben sich einer anderen Methode zugewandt: sie verbesserten die Möglichkeit der Immunisierung von Blutzellen in-Vitro.
Ein Dresdener Wissenschaftler ist mit dem „EYEnovative Förderpreis“ der Novartis Pharma GmbH für die Entwicklung eines humanen In-vitro-Retinamodells ausgezeichnet worden. Es besteht aus einem Organoid, das aus induzierten pluripotenten Stammzellen hergestellt worden ist.