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Ein Forschungsteam unter Federführung des Paul-Ehrlich-Instituts hat induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC) einer gesunden Person sowie von zwei Personen mit seltenen monogenetischen Krankheiten erzeugt. Durch einen Vergleich der Zellen zwischen Gesunden und Erkrankten lassen sich wichtige Erkenntnisse über die Prozesse bei den Erkrankungen und der Immunantwort gegen HIV gewinnen.

An der Hochschule Kaiserslautern arbeiten Forscher an der Verbesserung der Lebensfähigkeit gedruckter Zellen für den 3D-Druck. Dafür entwickeln sie einen mikro-elektromechanisches System, deren elektrische Felder auf die wachsenden Zellen einwirken.

Wissenschaftler der University of Houston, Texas, haben drei Transkriptionsfaktoren genutzt, um aus Fettzellen Herzschrittmacher-ähnliche Zellen herzustellen.

FRAME Summer Studentship Programm 2020

Freitag, 10 Januar 2020 15:33

FRAME (Fund for the Replacement of Animals in Medical Experiments) ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung der 3R und der Entwicklung von neue
Techniken widmet, die den Bedarf an Versuchstieren in Medizin und Wissenschaft, Forschung, Ausbildung und Prüfung ersetzen können. Das FRAME Summer Studentship Programm wurde zur Unterstützung von Studierenden bei der Durchführung von Sommerforschungsprojekten im Bereich der Alternativmethodenentwicklung ausgearbeitet.

Mit Beginn dieses Monats verbietet der California Cruelty-Free Cosmetics Act, der in 2018 verabschiedet wurde, den Verkauf von Kosmetika, die an Tieren getestet wurden.

Das PETA International Science Consortium Ltd. (PISC) bietet einen Reisebetrag an, um einer/m Studierenden oder einer/m Nachwuchswissenschaftler*in die Möglichkeit zu geben, an der Summer School on Innovative Approaches in Science teilzunehmen, die vom 22. bis 25. Juni 2020 an der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland, USA, stattfindet.

Prof. Dr. Dagmar Fischer von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist neue Präsidentin der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG).

Neben ihren Studien zur Interaktion von nanopartikulären Arzneiformen mit verschiedenen Zelltypen und biologischen Barrieren, wie der menschlichen Haut oder dem Darm, forscht Prof. Fischer auch an alternativen Modellen zu Tierversuchen.

Der Unterausschuss der Vereinten Nationen (UN) für den Transport gefährlicher Güter hat beschlossen, Tests an technischer Haut anstelle von Tierversuchen zuzulassen, um die richtigen Verpackungsanforderungen für ätzende Chemikalien zu ermitteln. Der Vorschlag wurde vom Joint Research Center (JRC) im Namen der Europäischen Union unterbreitet.

Die Environmental Protection Agency (EPA) hat eine aktualisierte Version ihrer Liste alternativer Testmethoden und -strategien (NAMs) veröffentlicht.

Wissenschaftler des Joint Research Center der Europäischen Kommission haben in einem internationalen Projekt an einer hochwertigen ökotoxikologischen Datenbank namens EnviroTox mitgearbeitet, die das Ziel hat, eine verbesserte Umweltrisikobewertung von Chemikalien vornehmen zu können.