Im Rahmen des Horizon 2020-Programms wird das Verbundprojekt HEP-CAR unter Leitung von Prof. Dr. Robert Thimme, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Freiburg für den Zeitraum von vier Jahren finanziell unterstützt.
PeTA hat gemeinsam mit MatTek einen Aufruf gestartet: wer eine Idee für eine neue Forschungsfragestellung hat, bei der dreidimensionale Gewebekulturmodelle von MatTek eingesetzt werden können, kann sich bis zum 5. Oktober 2015 bewerben.
Viele neue Medikamente für die Augenheilkunde könnten statt an Labortieren an Netzhäuten geschlachteter Tiere aus der Massentierhaltung erprobt werden, ist Karl Ulrich Bartz-Schmidt, Kongresspräsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft und ärztlicher Direktor der Universitäts-Augenklinik Tübingen, überzeugt.
Prof. Barbara Rothen-Rutishauser vom Adolphe-Merkle-Institut der Universität Freiburg in der Schweiz, Prof. Vicki Stone von der School of Life Sciences der Heriot-Watt University of Edinburgh sowie die MatTek Corporation sind die diesjährigen Gewinner des Preisgeldes von PeTA für die Entwicklung eines in-vitro-Tests für die Prognose der Entwicklung einer Lungenfibrose beim Menschen.
Der Lush Prize wird im November zum vierten Mal in London für hervorragende Leistungen in Sachen tierversuchsfreie Forschung vergeben. Für 2015 stehen mehrere Projekte aus Deutschland im Finale und können auf bis zu 68.000 Euro Fördergelder in der jeweiligen Kategorie hoffen. Unter der Kategorie Wissenschaft sind Prof. Ellen Fritsche und Dr. Sebastian Hoffmann unter den Nominierten. Unter den NachwuchswissenschaftlerInnen Dr. Ilka Maschmeyer von TissUse sowie Dr. Lena Smirnova vom Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) in Baltimore.
Das Institut für Rekonstruktive Neurobiologie der Universität Bonn und die LIFE & BRAIN GmbH haben mit der in Straßburg ansässigen KSILINK eine Allianz geschmiedet, um mit Hilfe neuer Technologie potenzielle Wirkstoffkandidaten zur Behandlung von neurodegenerativen Krankheiten direkt an künstlich hergestellten menschlichen Gehirnzellen zu testen.
PD Dr. Hans Braun wurde für seine Entwicklung und den Einsatz des Software-Herzsimulators "SimHeart" von der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. geehrt.
In München wird in den kommenden Jahren das Stammzelltechnologie-Zentrum „Center for Regenerative Engineering“ CARE errichtet. 15 Millionen Euro Anschubfinanzierung hat die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner Medienberichten zufolge dem Initiator, dem Stammzellforscher Prof. Hans Schöler aus Münster für den Aufbau des Translationszentrums zugesagt.
Ein interdisziplinäres Forscherteam unter Führung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT hat ein 3D-Druckverfahren zu Herstellung von künstlichen verzweigten Blutgefäßen entwickelt. Dadurch kann ein Vollhautmodel in weit größeren Schichtdicken als bisher kultiviert werden.
Ein Düsseldorfer Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Prof. Dieter Häussinger konnte In-vitro zeigen, dass eine Gallensäure die Differenzierung von mesenchymalen Stammzellen zu Leberzellen auslösen kann.