Der nigrostriatale Pfad ist einer der vier wichtigsten Dopaminpfade im Gehirn und spielt als Teil eines Systems namens Basalganglien-Motor-Schleife eine entscheidende Rolle bei der Bewegungsausführung. Wie sich dieser Kreislauf während der Entwicklung des Menschen aufbaut und wie er unter pathologischen Bedingungen degeneriert, ist noch weitgehend unverstanden. Einem Forschungsteam aus Schweden, Dänemark und der Schweiz ist es gelungen, ein in vitro-Modell (Connectoid) zu entwickeln, um den Mechanismus aufzuklären.
Die Mirror Group (MG) ist ein Beratungsgremium, das Empfehlungen und Stellungnahmen zur Umsetzung des EPAA-Aktionsprogramms, zu Projektvorschlägen und zur Projektdurchführung sowie zu anderen laufenden Aufgaben der EPAA abgibt, beispielsweise zu Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Verbreitung von Informationen. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen der EPAA-Partnerschaft und Fachkreisen, unter anderem aus Wissenschaft, (nationalen) 3R-Zentren, Patientengruppen, Tierforschungs- und Tierschutz-NGOs Sie gilt als „Multiplikator“ für die Arbeit der EPAA.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat den Tierschutzforschungspreis 2026 ausgeschrieben. Bis Ende März können Nominierungen für die Auszeichnung eingereicht werden.
Ab September diesen Jahres läuft in London ein neuer spezialisierter Bioingenieurstudiengang - der Master of Science Organ-on-a-Chip Technologies.
Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig pipettiert Molly, ein KI-basierter Roboter, 30.000 miniaturisierte Herzen, Lungen und Gehirne in der Mikrotiterplatte pro Monat für die Medikamentenforschung. Hiermit wollen sie Tierversuche zumindest reduzieren.
Im Rahmen des GO-Bio initial Programm des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) wird ein Projekt gefördert, das Patienten-Organoide zur Identifizierung von Behandlungsmöglichkeiten kindlicher Lebererkrankungen entwickelt.
Vom 26. bis zum 29. Mai 2026 findet wieder der Microphysiological Systems World Summit statt, diesmal in Washington, DC. Es wird um Abstracts zu folgenden Themen gebeten:
Ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Maria Brehm, Biochemikerin an der Universität Siegen, hat ein 3D-Krankheitsmodell des Darms auf einem Mikrochip entwickelt. Untersucht wird damit die Rolle des von-Willebrand-Faktors bei der Entstehung von Darmblutungen.
Noch bis zum 9. Januar können sich Forscherinnen und Forscher für den Saarländischen Forschungspreis für Alternativen zum Tierversuch bewerben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Mit einem 3D-Plazentamodell haben Forschende des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Dessau herausgefunden, dass die auch als Ewigkeitschemikalien bezeichneten PFAS die Funktionalität der Plazenta stören. Dadurch kann das Risiko einer Fehlgeburt erhöht sein.