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Das Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) schreibt wieder den „CAAT Reduction Grant 2026“ (CAAT-Förderpreis zur Reduzierung von Tierversuchen) und den „CAAT Humane Education Grant 2026“ (CAAT-Förderpreis für humane Ausbildung) aus. Weltweit sind Forscher und Pädagogen eingeladen, sich zu bewerben.

Das Referenzlabor der Europäischen Union für Alternativen zu Tierversuchen (EURL ECVAM) betreibt eine Versuchsanlage, die sich mit der Entwicklung, Validierung und Standardisierung von In-vitro-Methoden befasst. Forscher:innen und Organisationen können sich nun um Zugang zu dieser hochmodernen, automatisierten Einrichtung bewerben.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat ihr Förderkonzept "e2Health – In silico-Forschung für die Medizin der Zukunft" Ende Juni veröffentlicht. Es unterstützt die (Weiter-)Entwicklungen von In silico-Methoden und Softwarewerkzeugen in Kombination mit KI-Technologien für die Gesundheitsforschung.

Einem internationalen Forschungsteam am Zentrum für Photonenforschung des Paul Scherrer Institut (PSI) unter der Leitung von Dr. Goran Lovric ist es gelungen, mittels hochauflösender Mikro-Computertomografie (µCT) und künstlicher Intelligenz Gewebeproben virtuell einzufärben. Dies liefert ähnliche Ergebnisse wie herkömmliche Histologie-Methoden für die medizinische Diagnostik und Forschung, die zunächst hauchdünn geschnitten und hiernach z.B. Organellen oder Zellen angefärbt werden, um z.B. Gewebeveränderungen zu studieren.

Die Innovative Health Initiative (IHI) hat ihre 13. Ausschreibung angekündigt. Sie soll Innovatoren im Gesundheitswesen unterstützen, den Einsatz von Tieren in Arzneimittelsicherheitsstudien zu reduzieren und Krankheiten im Zusammenhang mit dem Altern und dem Immunsystem bekämpfen.

Forscher der RCSI University of Medicine and Health Sciences in Dublin, Irland, haben ein künstliches Modell der Mitralklappe entwickelt, das das komplexe mechanische Verhalten der Klappe im menschlichen Herzen originalgetreu nachahmt. Die Studie könnte Forschern helfen, Herzklappenerkrankungen besser zu verstehen und neue Behandlungsansätze zu entwickeln.

Quantitative Systems Pharmacology (QSP)-Modelle spielen eine zentrale und immer wichtigere Rolle in der klinischen Entwicklung. Sie verknüpfen Biologie, Pharmakologie und Mathematik, um die Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und dem komplexen biologischen System des Menschen am Computer zu simulieren.

Ein britisch-dänisches Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Holm H. Uhlig vom Centre for Human Genetics, an der University of Oxford,  UK, hat mit Hilfe eines zellulären Assays bestätigt, dass neutralisierende Autoantikörper in bestimmten Fällen für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen verantwortlich sein können.

Die National Institutes of Health (NIH) haben am 15. Juni die Einrichtung des „Office of Research Innovation, Validation, and Application“ (ORIVA) bekanntgegeben. ORIVA wird die NIH-weiten Bemühungen zur Entwicklung, Validierung und Skalierung von „New Approach Methodologies“ (NAMs) koordinieren, darunter 3D-Modelle menschlichen Gewebes, computergestützte Werkzeuge und andere tierversuchsfreie Methoden, die die menschliche Biologie besser widerspiegeln können. Dorthin wird auch das National Interagency Center for the Evaluation of Alternative Test Methods (NICEATM) umziehen.

Polen: NAMs.Network Initiative

Montag, 15 Juni 2026 09:51

Das polnische Forschungs- und Technologieunternehmen QSAR Lab hat die open access-Datenbank NAMs.network entwickelt. Damit wollten die Entwickler:innen Wissen über New Approach Methodologies (NAMs) zur Gefahrencharakterisierung leichter auffindbar, verständlicher und nutzbarer zu machen.

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