Berlin: Interview mit CEO von Cellbricks

Freitag, 10 Juli 2020 08:34

Ein interessantes interview mit dem Gründer des berliner Start-ups Cellbricks, Dr. Lutz Kloke, gibt einen Überblick über die derzeitigen Entwicklungen auf dem Gebiet des 3D-Druck von menschlichen Organen.

Die Einstein Stiftung in Berlin hat die Vorstufe eines Einstein-Zentrums 3R für die Entwicklung von alternativen Methoden zum Tierversuch bewilligt.

Zur Erforschung der Herzinsuffizienz besser zu verstehen und um die Arzneimittel-prüfung für Patienten mit Herzinsuffizienz zu verbessern, haben Wissenschaftler der Medical University of South Carolina (MUSC) und der Clemson University ein Herzinfarktmodell in form eines Organoids entwickelt.

Das 3R Kompetenzzentrum Schweiz (3RCC) unterstützt dieses Jahr vier Projekte mit insgesamt 1,3 Millionen Franken.

Erfolg für die Tierschutz: Nach jahrelangem Rechtsstreit sind zwei Patente auf gentechnisch veränderte Menschenaffen zurückgenommen worden. Ein Bündnis von Tier- und Umweltschutzorganisationen hatte jahrelang gegen die Patente gekämpft.

Ein amerikanisches Forscherteam von der University of California hat in vitro beobachtet, dass mit SARS-CoV2 infizierte Zellen, noch bevor sie vom Immunsystem unschädlich gemacht werden, ihre Nachbarzellen über Filipodien - fadenförmige Ausstülpungen der Zellen - mit dem Coronavirus infizieren können.

Wissenschaftler*innen des Joint Research Centers der Europäischen Union haben mit Zellkulturen und einem mathematischen Modell festgestellt, dass die Wirkungen von Chemikaliengemische auf das sich entwickelnde menschliche Gehirn schädlicher sein kann als die Summe der einzeln in Tests ermittelten Chemikalienwirkungen.

Der Arbeitsplan der amerikanischen Environmental Protection Agency (EPA) zur Anwendung von New Approach Methods (NAMs) wurde als Reaktion auf die Richtlinie 2019 des EPA-Administrators Andrew Wheeler entwickelt, mit der der Einsatz von Tierversuchen unter Beibehaltung des Schutzes von Mensch und Umwelt reduziert werden soll.

Derzeit läuft die online-Summer School des Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore.

Einige der Veranstaltungen können kostenlos besucht werden.

Wissenschaftler*innen des EMPA in St. Gallen, Schweiz, ermitteln mit Hilfe von Zellkulturen sowie mathematischer Vergleichsmodelle und Algorithmen die Risiken von Nanopartikeln, vor allem von Graphen, auf den Menschen.

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