Dr. Cindrilla Chumduri, Arbeitsgruppenleiterin am Lehrstuhl für Mikrobiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) hat mit ihrem Team Organoide des weiblichen Gebärmutterhalses entwickelt.

Dr. Beate Krämer und Dr. Heike Behrensdorf-Nicol, Wissenschaftlerinnen der Abteilung Veterinärmedizin des Paul-Ehrlich-Instituts, haben den Forschungspreis des Landes Rheinland-Pfalz für ihre Untersuchungen zur "Relevanz des Irreversibilitätstests für Tetanustoxoide" gewonnen.

Das PETA Science Consortium International e.V., das Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM) und die Alternatives Research and Development Foundation (ARDF) bieten Zuschüsse für kostenlose rekombinante Katalog-Antikörper zur Verwendung in der Forschung und bei Tests an.

Ein Forscherteam des NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts in Reutlingen,hat mit KollegInnen der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen und vom Fraunhofer-Institut IGB ein Adipositas-Modell auf dem Chip entwickelt. Das Modell heißt Mix & Match und integriert alle wichtigen zellulären Komponenten, die sich auch im menschlichen weißen Fettgewebe wiederfinden lassen.

Ein von Hesperos Inc. in Florida und Kollegen entwickeltes zellbasiertes Neuropathie-Krankheitsmodell auf dem Chip ist in der Lage, die neurophysiologischen Eigenschaften von zwei seltenen autoimmunen demyelinisierenden Neuropathien erfolgreich zu rekapitulieren. Es konnte ferner gezeigt werden, dass das Modell geeignet ist, die Wirksamkeit neuer Therapeutika zu beurteilen.

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität Berlin und KollegInnen haben erfolgreich einen in vitro-Ansatz eines menschlichen Neuroblastoms in menschlicher Zellumgebung entwickelt und mit Arzneimitteln behandelt. Der Krebs konnte erfolgreich bekämpft werden. Gleichzeitig konnten sie die Belastung auf das umliegende Gewebe beobachten.

Mit dem Österreichischen Staatspreis zur Förderung von Ersatzmethoden zum Tierversuch 2021 wurden Prof. Doris Wilflingseder von der Medizinischen Universität Innsbruck und Prof. Peter Ertl von der Technischen Universität Wien geehrt.

Hirnorganoide für die Autismusforschung

Montag, 11 April 2022 13:47

Ein Forscherteam aus Österreich, Italien und dern USA hat Hirnorganoide entwickelt, um die Ursachen von Autismus-Spektrum-Störungen besser zu verstehen. Sie beobachteten in vitro, wie sich Mutationen des Gens CHD8 bei der Hirnentwicklung auswirken.

Adjuvantien verstärken und passen Immunreaktionen auf verabreichte Impfstoffe an. Dr. Laura Roßmann vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erhielt in diesem Jahr den ersten Preis für ihre Arbeit, in der sie die Wirkung verschiedener Adjuvantien auf das angeborene und das erworbene Immunsystem untersuchte. Sie konnte zeigen, dass ein bestimmter Toll-like-Rezeptor Agonist als Adjuvans am besten geeignet ist.

In einer beispiellosen internationalen Zusammenarbeit von WissenschaftlerInnen 45 Ländern unter der Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Cardiff University sind ForscherInnen bei der Klärung der genetischen Ursachen der Schizophrenie einen Schritt weitergekommen.

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