News (1878)

Mit diesem angesehenen Preis, der von der European Society of Toxicology In Vitro (ESTIV) gestiftet wurde, werden herausragende wissenschaftliche Beiträge zur Validierung und behördlichen Anerkennung von Alternativmethoden zu Tierversuchen gewürdigt.

Die Primary Tissue Pipeline zielt darauf, Forschenden der Charité den Zugang zu primärem, humanem Gewebe und Zellen zu erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen den vielen unterschiedlichen klinischen und forschenden Einrichtungen der Charité zu verbessern.

Lush Prize 2026

Donnerstag, 31 Juli 2025 11:41

Das britische Kosmetikunternehmen LUSH beginnt mit den Vorbereitungen für die nächste Vergabe des mit 250.000 £ dotierten Lush Prize.

Unter Verwendung von Zellkulturen hat ein Wissenschaftsteam der Max Perutz Labs am Biocenter-Campus in Wien in kooperation mit der amerikanischen Forschungsinitiative ASAP (Aligning Science Across Parkinson’s) in Chevy Chase, Maryland, verschiedene Signalwege beschrieben, die genutzt werden, um selektive Autophagie zu initiieren. Die Ergebnisse könnten genutzt werden, um neue Wege in der Parkinsonbehandlung zu suchen.

Wie die Europäische Kommission schreibt, entwickelt ein internationales Forschungsteam Organchip-Systeme, mit denen die Reaktionen menschlicher Organe simuliert werden können. Daraus entstehen schnellere, sicherere und zuverlässigere Alternativen der Arzneimittelprüfung. 

Ein internationales Forscherteam der Freien Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Cecilia Clementi vom Fachbereich Physik hat ein Deep Learning-Modell entwickelt, welches die Protein-Faltung und -Dynamik schnell und realistisch abbilden kann.

In einem Radiointerview erklärt Dr. Ines Lahmann, was Organoide sind und gibt einen Überblick über ihre Erforschung des neuromuskulären Systems am Max Delbrück-Zentrum in Berlin.

Ein Forschungsteam von der University of Rochester im Bundestaat New York hat in einer Probandenstudie beobachtet, dass eine Exposition mit Giftstoffen wie Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) während der Schwangerschaft die Entwicklung des kindlichen Immunsystems stören und langfristige Auswirkungen auf die Fähigkeit eines Kindes haben könnte, eine gut regulierte, schützende Immunantwort zu entwickeln.

Der Entwicklungsbiologe Prof. Dr. Patrick Müller vom Fachbereich Biologie der Universität Konstanz hat mit der Software EmbryoNet ein Tool entwickelt, mit der sich Entwicklungsstörungen zuverlässig per Bildanalyse identifizieren lassen. Die Online-Plattform ist zur automatisierten Auswertung von Substanzscreenings z.B. in der Medikamentenentwicklung geeignet.

Am 24. Juni wurde eine Empfehlung des Europäischen Rates zu einer politischen Agenda für den Europäischen Forschungsraum 2025-2027 veröffentlicht.