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Das Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health versucht, einem Wissenschaftler auf jedem Erfahrungsniveau, der aufgrund der Ukraine-Invasion aus seinen Heimatinstitutionen vertrieben wurde, ein Zuhause zu geben. Bevorzugt werden folgende Disziplinen: Toxikologie, Künstliche Intelligenz, Cheminformatik, Bioinformatik, Entwicklungsbiologie, Stammzellbiologie oder Neurowissenschaften. Zögern Sie jedoch nicht, CAAT auch mit anderen Hintergründen zu kontaktieren, da wir eine Reihe von Programmen mit einem breiteren Fokus verwalten.

USA: Nierengewebe aus dem 3D-Drucker

Dienstag, 01 März 2022 10:05

Das in San Diego ansässige Start-up Trestle Biotherapeutics hat vom Harvard Office of Technology Development (OTD) die Lizenz erhalten, eine Reihe von Technologien für die regenerative Nierenmedizin auf der Grundlage von Stammzellen und 3D-Bioprinting zu vermarkten, die am Harvard Wyss Institute, der Harvard John A. Paulson School of Engineering & Applied Sciences (SEAS) und dem Brigham and Women's Hospital (Brigham) entwickelt wurden.

Zur Stärkung Europas im Kampf gegen Krebserkrankungen hat das Europäische Parlament am 16. Februar 2022 den Plan der Europäischen Kommission begrüßt und die Bedeutung tierfreier Methoden betont.

Das Land Baden-Württemberg wird seine bewährte Forschungsförderung für die Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch auch 2022 weiter fortführen.

Ein Wissenschaftlerteam um Dr. Andreas Weltin, Dr. Jochen Kieninger und Johannes Dornhof vom Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) an der Universität Freiburg hat ein System entwickelt, das es unter anderem ermöglicht, die Entwicklung von Tumorzellen außerhalb des menschlichen Körpers im dreidimensionalen Verbund zu untersuchen. Die Tumorzellen von Patienten werden in Organchips kultiviert. Integrierte Mikrosensoren können Kulturbedingungen und Stoffwechselraten der Zellen jederzeit messen und steuern.

Saarländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen für die Entwicklung neuer Medikamente und Therapiemöglichkeiten in Zukunft weniger auf Tierversuche, sondern stattdessen auf neue Methoden zurückgreifen. Das beschloss der Landtag am Mittwoch, den 16. Februar auf Antrag der Großen Koalition.

Patientenstudie: Mathematik-Neuronen entdeckt

Dienstag, 15 Februar 2022 09:44

Forscherinnen und Forscher der Universitäten Bonn und Tübingen haben mittels Elektroden in Hirnen von Epilepsiepatienten entdeckt, dass einzelne Neurone für Addition oder Subtraktion bei Rechenleistungen verantwortlich sind. Dabei war es nicht von Bedeutung, ob die Rechenaufgabe in Symbolform oder Wortform
gestellt worden war.

Um das Zusammenspiel der Organsysteme Herz und Lunge besser zu verstehen und neue Therapiemöglichkeiten zu finden, forschen Wissenschafterinnen und Wissenschaftler am Fraunhofer Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) in Hannover mit humanen Krankheitsmodellen.

Spanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Barcelona haben mit Hilfe einer computergestützten Analysetechnik verschiedene Naturstoffe gefunden, die ein wichtiges Enzym des Virus, die Protease Mpro, hemmen können. Das Enzym spielt eine wichtige Rolle bei der Vervielfältigung des Virus im Wirt.

SARS-Cov-2 kann ins Gehirn eindringen

Dienstag, 08 Februar 2022 11:43

Mit Kapillarendothelzellen des Hirns, abgeleitet aus induzierten pluripotenten Stammzellen von verstorbenen Covid-19-Patienten, konnte ein Forscherteam aus Hamburg, Kiel, Würzburg, Wien und den USA zeigen, dass SARS-CoV-2 über die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn eindringen kann, was dort dann zu einer verstärkten Interferonsignalgebung führt.