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Der diesjährige 38. Tierschutzforschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft geht an Wiebke Albrecht vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund (IfADo). Sie hat gemeinsam mit internationalen Kollegen eine Methode entwickelt, um die Leistungsfähigkeit von in vitro-Lebertoxizitäts-Testsystemen zu beurteilen und zu verbessern.

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) verlieh unlängst Dr. Johanna Berg und Prof. Dr. Jens Kurreck, Leiter des Fachgebiets "Angewandte Biochemie" der Technischen Universität Berlin, den Herbert-Stiller-Förderpreis für ihre Arbeiten am „Clean Bioprinting“. Ziel dieses Projekts ist das Drucken von menschlichen Organmodelle vollkommen ohne die Verwendung von tierischen Produkten.

Neues vom EUSAAT-Kongress in Linz

Mittwoch, 16 Oktober 2019 21:01

Mit rund 270 Teilnehmern aus 28 Ländern ist der Kongress der European Society for Alternatives to Animal Testing (EUSAAT) der größte Kongress zum Thema 3R in Europa und findet traditionell immer in den Jahren zwischen den Weltkongressen im Österreichischen Linz an der Donau statt.

Die Entwickler*innen einer Fehlerdatenbank für Tierversuche der Stabstelle Tierschutz am Universitätsklinikum Jena erhalten den diesjährigen Thüringer Tierschutz-Preis. Der Preis war erstmalig auch für Entwicklungen zur Verringerung von Tierversuchen ausgelobt worden.

Im Rahmen einer Initiative der National Institutes of Health (NIH) gegen die Opioidkrise in den USA wird die University of Central Florida (UIF) in Orlando die Multi-Organ-Chipsysteme des Start-ups Hesperos nutzen, um Überdosierungsmodelle zu entwickeln und daran zu forschen. Für diese Untersuchungen hat das UCF die erste Phase eines 3,8 Mio. Dollar schweren NIH Förderprogramms eingeworben.

Zwei neue Arbeitsgruppen mit renommierten amerikanischen Wissenschaftlern werden von der Stiftung Charité mit insgesamt 450.000 Euro über drei Jahre gefördert.

Mit SuBiTU (Surface Biology Testing Unit) haben Forscher aus den Fachbereichen Maschinenbau und Biologie der TU Darmstadt eine Prüfkammer entwickelt, mit der sie das Wachstum von Zellen auf Knochenimplantaten beobachten können. Hiermit lassen sich Tierversuche reduzieren.

Luftverschmutzung in der Plazenta nachweisbar

Donnerstag, 19 September 2019 10:52

Belgische Forscher haben mit einer neuen Methode feinste Kohlenstoffpartikel (Black Carbon) auf der fetalen Seite der Plazenta nachgewiesen.  Eine Kontamination war bereits in der 12.
Schwangerschaftswoche nachweisbar. Die Konzentration korrelierte mit der Luftverschmutzung am Wohnort der Mütter.

Herbert Stiller-Forschungspreis verliehen

Donnerstag, 19 September 2019 10:42

Prof. Dr. Jens Kurreck und Dr. Johanna Berg von der Technischen Universität Berlin sowie Dr. Mario Rothbauer von der Technischen Universität Wien haben den diesjährigen Herbert
Stiller-Preis für die tierversuchsfreie Forschung erhalten. Der Preis wurde von der Tierschutzorgansation Ärzte gegen Tierversuche verliehen.

USA: Richtlinie zur Reduzierung von Tierversuchen

Mittwoch, 11 September 2019 09:47

Wie die Pressestelle der Environmental Protection Agency (EPA) schreibt, hat die Behörde eine Richtlinie verfasst, nach der die Reduzierung von Tierversuchen in der Toxikologie Priorität bekommen sollen.