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Unter Verwendung von Zellkulturen hat ein Wissenschaftsteam der Max Perutz Labs am Biocenter-Campus in Wien in kooperation mit der amerikanischen Forschungsinitiative ASAP (Aligning Science Across Parkinson’s) in Chevy Chase, Maryland, verschiedene Signalwege beschrieben, die genutzt werden, um selektive Autophagie zu initiieren. Die Ergebnisse könnten genutzt werden, um neue Wege in der Parkinsonbehandlung zu suchen.

Wie die Europäische Kommission schreibt, entwickelt ein internationales Forschungsteam Organchip-Systeme, mit denen die Reaktionen menschlicher Organe simuliert werden können. Daraus entstehen schnellere, sicherere und zuverlässigere Alternativen der Arzneimittelprüfung. 

Ein internationales Forscherteam der Freien Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Cecilia Clementi vom Fachbereich Physik hat ein Deep Learning-Modell entwickelt, welches die Protein-Faltung und -Dynamik schnell und realistisch abbilden kann.

In einem Radiointerview erklärt Dr. Ines Lahmann, was Organoide sind und gibt einen Überblick über ihre Erforschung des neuromuskulären Systems am Max Delbrück-Zentrum in Berlin.

Ein Forschungsteam von der University of Rochester im Bundestaat New York hat in einer Probandenstudie beobachtet, dass eine Exposition mit Giftstoffen wie Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) während der Schwangerschaft die Entwicklung des kindlichen Immunsystems stören und langfristige Auswirkungen auf die Fähigkeit eines Kindes haben könnte, eine gut regulierte, schützende Immunantwort zu entwickeln.

Der Entwicklungsbiologe Prof. Dr. Patrick Müller vom Fachbereich Biologie der Universität Konstanz hat mit der Software EmbryoNet ein Tool entwickelt, mit der sich Entwicklungsstörungen zuverlässig per Bildanalyse identifizieren lassen. Die Online-Plattform ist zur automatisierten Auswertung von Substanzscreenings z.B. in der Medikamentenentwicklung geeignet.

Am 24. Juni wurde eine Empfehlung des Europäischen Rates zu einer politischen Agenda für den Europäischen Forschungsraum 2025-2027 veröffentlicht.

Forscherinnen und Forscher um Prof. Barbara Treutlein vom Departement für Biosysteme der ETH Zürich in Basel ist es gelungen, über 400 verschiedene Typen von Nervenzellen herzustellen. Damit legt das Wissenschaftsteam die Basis für eine künftig präzisere neurologische Grundlagenforschung mittels Zellkulturexperimenten.

Mit BioEmu zu besseren Medikamenten

Sonntag, 13 Juli 2025 16:01

Ein Wissenschaftsteam vom Fachbereich Mathematik und Informatik der Freien Universität Berlin hat in Kooperation mit Microsoft Research AI for Science ein Deep-Learning-System entwickelt. Es heißt BioEmu und kann das Gleichgewichtsverhalten von Proteinen mit bisher unerreichter Präzision und Genauigkeit nachahmen. 

Das niederländische Parlament hat Anfang Juli einen Änderungsantrag angenommen, der in den nächsten fünf Jahren die Finanzierung eines der größten Primatenforschungszentren Europas in seiner jetzigen Form auslaufen lässt. Stattdessen soll die Entwicklung tierversuchsfreier Methoden beschleunigt und die Tests an Affen perspektivisch auslaufen.