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Autismus-Modell mit Stammzellen

Montag, 08 April 2019 13:42

Autimus ist eine komplexe Entwicklungsstörung, die die Fähigkeit zu Kommunizieren und Beziehungen zu anderen aufzubauen, behindert. Während bereits an einer Stammzelltherapie gearbeitet wird und erste Erfolge zu verzeichnen sind, bringen andere Wissenschaftler induzierte pluripotente Stammzellen zur in vitro Erforschung der molekularen Ursachen von Autismus ins Gespräch.

Bei den neu zugelassenen Tests handelt es sich um den Peptid-Reaktions-Assay zur Hautsensibilisierung und den Short-Time-Exposure-Assay zur Augenirritation.

Niederlande: Parkinson on-a-Chip

Donnerstag, 04 April 2019 13:20

In einem Niederländisch-Luxemburgischen Kooperationsprojekt ist die Entwicklung eines "Midbrain-on-a-Chip" Krankheitsmodells begonnen worden. Ziel ist die Erforschung von Parkinson.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat den 38. Tierschutzforschungspreis ausgeschrieben. Gesucht werden Forschungsarbeiten, die dazu beitragen, Tierversuche zu ersetzen oder ihre Anzahl zu verringern.

Letzten Freitag erschien das Buch „Animal Experimentation: Working Towards a Paradigm Change“, in welchem 51 Autoren aus Deutschland, UK, den USA, Brasilien und Australien in 28 Aufsätzen den Tierversuch kritisch beleuchten, tierfreie Ansätze vorstellen und Wege aus dem System Tierversuch aufzeigen.

Wissenschaftler der Universität Würzburg unter der Leitung von Prof. Elmar Wolf haben in Zellkulturen einen neuen Mechanismus entdeckt, wie Gene in Tumorzellen abgelesen werden. Eine zentrale Rolle dabei spielt das Protein Myc. Die Forscher konnten zeigen, wie onkogene Konzentrationen des Proteins Myc ein unkontrolliertes Zellwachstum ermöglichen.

Ein deutsch-libanesisches Forscherteam hat sich in vitro mit den biochemischen Grundlagen der erblich bedingten Niemann-Pick-Krankheit Typ C beschäftigt. Sie klärten den Zusammenhang zwischen einer Genmutationen und der Funktion eines Cholesterintransporters in der Zellkultur.

Greifswald: Resistenzforschung in vitro

Montag, 01 April 2019 09:12

Im Rahmen ihrer Grundlagenforschung zur Antibiotikaresistenz haben Wissenschaftler*innen der Universität Greifswald den Mechanismus eines gefährlichen Proteins aus dem Bakterium Staphylococcus aureus näher untersucht. Für ihre Forschung nutzten sie menschliche Atemwegszellen.

Mit Organoiden haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin den Mechanismus bei chronischer Infektion  mit Chlamydien in Eileiterzellen untersucht und wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Wissenschaftler beim National Center for Translational Science (NCATS) am NIH in Washington, D. C., wollen Organ-on-a-Chip-Systeme des Start-ups Hesperos nutzen, um die Ursachen der nationalen Opioid-Krise zu untersuchen.