Laut Nachrichtenagentur Reuters setzen Pharmaunternehmen vermehrt auf Künstliche Intelligenz (KI) bei der Entwicklung und Sicherheitstestung von Medikamenten, um schnellere und kostengünstigere Ergebnisse zu erzielen.
Das Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) nimmt ab sofort Vorschläge für den 2025 Reduction Grant und den 2025 Humane Education Grant entgegen.
Die Materialwissenschaftlerin Dr. Martina Cihova vom Labor «Fügetechnologie und Korrosion» der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) mit Sitz in Dübendorf, Schweiz, untersucht, wie es dazu kommen kann, dass Titanimplantate in bestimmten Fällen abgestoßen werden oder brechen. Dafür nutzt sie Flüssigkeiten, Immunzellen und ein Mikroskop.
Das britische Kosmetikunternehmen LUSH vergibt wieder den Lush Prize in Höhe von insgesamt 250.000 £ für 2026, um Initiativen zur Beendigung oder zum Ersatz von Tierversuchen zu unterstützen.
Amerikanische Forscherinnen und Forscher unter der Leitung von Dr. Joseph C. Wu von der Stanford University, Kalifornien, haben aus humanen pluripotenten Stammzellen ein in-vitro-Modell entwickelt, das die frühesten Entwicklungsstadien der Vaskularisierung von Herz- und Leberorganoiden nachahmt, was den ersten drei Wochen der In-vivo-Entwicklung des Menschen entspricht.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat heute die Parlamentarische Staatssekretärin beim BMLEH, Silvia Breher (CDU), zur neuen Beauftragten der Bundesregierung für Tierschutz berufen. Sie folgt auf die Tierärztin Dr. Ariane Kari, deren Vertrag nicht verlängert worden war.
Die Pharmazeutische Zeitung gab gestern einen interessanten Überblick über Betrugs"wissenschaft" im großen Stil. Der Beitrag basiert auf einer aktuellen Untersuchung der Northwestern University, publiziert in PNAS.
Wie die Europäische Validierungsbehörde EURL ECVAM in ihrem aktuellen Newsletter berichtet, wird ECVAM auf dem diesjährigen Weltkongress zu Alternativen zum Tierversuch (Motto 3Rs Integrating 3 Worlds - human, Animal and Environmental Health) Ihre neue KI-Datenbank mit dem Namen BioMedModelHub (BiMMoH) vorstellen. Sie verwendet maschinelle Lernverfahren, um wissenschaftliche Veröffentlichungen aus PubMed zu analysieren, Modelle mit hohem Translationspotenzial zu identifizieren und so die Reduzierung von Tierversuchen zu unterstützen.
Der britische Humanimal Trust mit Sitz in Eashing, Grafschaft Surrey, England, finanziert multidisziplinäre Forschung zur Unterstützung des Konzepts der One Medicine. Mit den Connections Awards wird die Entwicklung sektorübergreifender Partnerschaften und die Zusammenarbeit zwischen Human- und Tiermedizinern finanziert. Mit der Konzeption sollen auch Tierversuche ersetzt bzw. reduziert werden.
Die Foundation for the National Institutes of Health (FNIH) in den USA fordert die wissenschaftliche Gemeinschaft auf, Projektkonzepte für die Erforschung von New Approach Methodologies (NAMs) einzureichen. Ziel ist es, wissenschaftliches Vertrauen in humanbasierte Forschungsmodelle aufzubauen, wobei der Schwerpunkt auf der Akzeptanz durch die Behörden liegt.