Jenaer Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Dagmar Fischer werden in den nächsten drei Jahren Langzeiteffekte untersuchen, die sich durch die Aufnahme von Nanopartikeln wie z.B. Kontrastmittel auf den Körper ergeben. Dafür setzen sie Zellkulturen und ein Hühnerei-Modell ein.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben ein Zellkultur-Testsystem entwickelt, welches es ermöglicht, mit Hilfe von Mini-Brustkrebsgewebe Wirkstoffe zu testen, welche Brustkrebszellen gezielt für Strahlung sensibilisieren können.
WissenschaftlerInnen am IfADo - Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund haben in Kooperation mit Partnern aus ganz Europa eine Methode entwickelt, um hepatozytenähnlichen Zellen mit echten Hepatozyten (Leberzellen) genetisch zu vergleichen.
Das Virtuelle Leber-Netzwerk (VLN) arbeitete von 2010 bis zum März dieses Jahres als interdisziplinärer Zusammenschluss von rund 70 Expertengruppen aus ganz Deutschland. In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Rolf Gebhardt, Professor für Allgemeine Biochemie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, ist im Rahmen der Modellierung komplexer Lebervorgänge ein Stoffwechselsignalweg identifiziert worden, an dem Arzneimittel gegen krankhafte Leberverfettung ansetzen könnten.
Ein Forscherteam vom Helmholtz-Zentrum München hat aus Zellen des Gehirns ein neues In-vitro-Modell entwickelt, mit dem die latente Infektion der Gehirnzellen untersucht werden soll.
Anlässlich des europäischen Botox-Aktionstages machen europäische Tierrechtsorganisationen in vielfältigen Aktionen auf der Leid von Versuchstieren im sogenannten LD50-Tests aufmerksam und fordern die Abschaffung dieses Tests durch Ersatz von tierversuchsfreien Methoden. InVitroJobs interviewte den Potsdamer Wissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Püschel, der einen solchen tierversuchsfreien Test entwickelt hat und seine Erkenntnisse am Ende Dritten zur Verfügung stellen will. Es ist für alle Serotypen nutzbar.
Amerikanische Wissenschaftler haben ein Protein entdeckt, dessen Ausschaltung dazu führt, dass Stammzellen zu Knochen differenzieren. Diese Entdeckung bietet einen therapeutischen Ansatz zur Behandlung von Knochenschwund.
Zur Untersuchung der Brustdrüsen und für die Grundlagenforschung an Brustkrebs haben Wissenschaftler der Ludwig Maximilians Universität zusammen mit Kollegen des Helmholtz-Zentrums München ein dreidimensionales Organoid entwickelt, das das Regenerationspotenzial der der weiblichen Brust rekapituliert.
Vom 20. bis zum 23. September 2015 findet der diesjährige 19. Europäische Kongress zu Tierversuchsalternativen in Linz statt. Die Deadline für die Einsendung von Abstracts für Vorträge und Poster ist noch einmal auf den 30. Juni verlängert worden.
Im Labor des Südtiroler EURAC-Zentrums für Biomedizin haben Forscher eine neue kosten- und zeitsparende Methode entwickelt, die das Gewinnen so genannter induzierter pluripotenter Stammzellen vereinfacht.