Im Rahmen einer Initiative der National Institutes of Health (NIH) gegen die Opioidkrise in den USA wird die University of Central Florida (UIF) in Orlando die Multi-Organ-Chipsysteme des Start-ups Hesperos nutzen, um Überdosierungsmodelle zu entwickeln und daran zu forschen. Für diese Untersuchungen hat das UCF die erste Phase eines 3,8 Mio. Dollar schweren NIH Förderprogramms eingeworben.

Zwei neue Arbeitsgruppen mit renommierten amerikanischen Wissenschaftlern werden von der Stiftung Charité mit insgesamt 450.000 Euro über drei Jahre gefördert.

Mit SuBiTU (Surface Biology Testing Unit) haben Forscher aus den Fachbereichen Maschinenbau und Biologie der TU Darmstadt eine Prüfkammer entwickelt, mit der sie das Wachstum von Zellen auf Knochenimplantaten beobachten können. Hiermit lassen sich Tierversuche reduzieren.

Luftverschmutzung in der Plazenta nachweisbar

Donnerstag, 19 September 2019 10:52

Belgische Forscher haben mit einer neuen Methode feinste Kohlenstoffpartikel (Black Carbon) auf der fetalen Seite der Plazenta nachgewiesen.  Eine Kontamination war bereits in der 12.
Schwangerschaftswoche nachweisbar. Die Konzentration korrelierte mit der Luftverschmutzung am Wohnort der Mütter.

Herbert Stiller-Forschungspreis verliehen

Donnerstag, 19 September 2019 10:42

Prof. Dr. Jens Kurreck und Dr. Johanna Berg von der Technischen Universität Berlin sowie Dr. Mario Rothbauer von der Technischen Universität Wien haben den diesjährigen Herbert
Stiller-Preis für die tierversuchsfreie Forschung erhalten. Der Preis wurde von der Tierschutzorgansation Ärzte gegen Tierversuche verliehen.

USA: Richtlinie zur Reduzierung von Tierversuchen

Mittwoch, 11 September 2019 09:47

Wie die Pressestelle der Environmental Protection Agency (EPA) schreibt, hat die Behörde eine Richtlinie verfasst, nach der die Reduzierung von Tierversuchen in der Toxikologie Priorität bekommen sollen.

"Hirnstrommessungen" in Gehirn-Organoiden

Mittwoch, 04 September 2019 13:32

An Miniatur-Gehirnen im Labor haben amerikanische Forscher elektrische Aktivitäten gemessen, die nach Meinung der Forscher Hirnströmen frühgeborener Kinder ähneln sollen.

Mithilfe der neuartigen Organ-on-a-Chip-Technologie ist es Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und der Universität Tübingen gelungen, die Komplexität der menschlichen Netzhaut in einem mikrophysiologischen System nachzubilden. Die Retina-on-a-Chip kann helfen, Augenerkrankungen zu untersuchen und augenschädigende Nebenwirkungen von Medikamenten zu testen.

In zwei neuen Projekten wollen Forscher und Forscherinnen des Instituts für Pharmazeutische Technologie der TU Braunschweig menschliche Nasenschleimhaut- und Augenhornhautmodelle entwickeln, um zuverlässigere Ergebnisse zu ermöglichen und Tierversuche zu vermeiden. In einem Vorhaben wird ein Hornhautmodell so weiterentwickelt, dass es den hohen Anforderungen bei der Arzneimitteltestung gegen Augenkrankheiten entspricht. In einem zweiten Projekt wird eine menschliche nasale Schleimhaut auf einem Chip-System nachgebildet.

Ein Forscherteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat mit Zellkulturen untersucht, welche Auswirkungen Kohlenstoff-Nanopartikel auf die Zellen haben. Die Ergebnisse wurden in Scientific Reports veröffentlicht.