In Silico Forscher gesucht

Mittwoch, 15 April 2020 19:04

Das Virtual Physiological Human Institute (VPHi) sucht nach Personen, die über Fachwissen verfügen, das bei der Bekämpfung der COVID-19-Herausforderung nützlich ist.

Gemeinsam in silico gegen das Coronavirus

Mittwoch, 15 April 2020 18:54

Die Seite "in silico world" sammelt alle Initiativen der In-Silico-Forscher zum Kampf gegen das Coronavirus.

Eine kuratierte Liste offener Finanzierungsaufrufe und anderer Unterstützung für Forscher, gemeinnützige Organisationen und kommerzielle Organisationen, speziell für COVID-19- und Coronavirus-bezogene Forschung, finden Sie hier:

In Würzburg erforschen Forscher des Fraunhofer-Translationszentrums für Regenerative Therapien (TLZ-RT) gemeinsam mit dem Virologen Professor Jochen Bodem von der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg Wirkstoffe gegen das Virus. Dafür setzen sie spezielle Gewebemodelle ein.

Forschung in Zeiten des Coronavirus

Freitag, 10 April 2020 11:33

Das Coronavirus hat unsere Gesellschaft derzeit fest im Griff. Mehr medizinische Forschung bedeutet heutzutage leider immer noch mehr Tierversuche. Aber geht es auch anders? Viele Fragen stellen sich uns in dieser Situation: Was steckt hinter Covid-19? Wie kann man es bekämpfen? Warum werden Tierversuche dafür gemacht und welche Erfolge konnten durch tierleidfreie Methoden schon erzielt werden? Diese und andere Fragen möchten wir in der folgenden Übersicht für Sie erörtern.

Baltimore: CAAT fördert Covid-19-Forschung

Mittwoch, 01 April 2020 12:33

Als Reaktion auf die Corona-Krise hat das Johns Hopkins Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) einen Teil seines in-vitro-Toxikologie-Förderprogramms von Alan und Helene Goldberg umgewidmet, um die Entdeckung von Mechanismen, Medikamenten oder Impfstoffen gegen die Krankheit Covid-19 bzw. Coronaviren zu finanzieren.

Ein deutsches Forscherteam hat sich mit den Mechanismen des Corona-Virus beschäftigt und ein zelluläres Protein gefunden, das einen möglichen Angriffspunkt gegen das Eindringen des Virus in die Lungenzellen bieten könnte.

Die europäische Validierungsbehörde für Alternativen zu Tierversuchen (EURL ECVAM) der Europäischen Kommission hat ihren Statusbericht 2019 über die Entwicklung, Validierung und rechtliche Anerkennung von Alternativmethoden für wissenschaftliche Zwecke veröffentlicht.

Der Leipziger Hirnforscher Prof. Thomas Arendt, Abteilungsleiter Molekulare und Zelluläre Mechanismen der Neurodegeneration am Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung hat anhand neuester genetischer Studien gezeigt, dass Alzheimer vor allem Hirnregionen befällt, die sich in der Menschheitsentwicklung erst spät herausgebildet haben. Trotzdem findet Alzheimerforschung an Tieren statt mit der Folge, dass noch keine medikamentöse Therapie für den Menschen entwickelt worden ist.

Forscher vom UZH Space Hub der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Oliver Ullrich und Dr. Cora Thiel, lassen derzeit menschliches Gewebe aus adulten Stammzellen auf der Weltraumstation ISS züchten. Die Forscher nutzen die Schwerelosigkeit, um bessere auf einen Patienten abgestimmte Transplantate und Gewebe zu erzeugen, mit dem Tierversuche vermieden werden können.