Forschenden des ARTORG Centers for Biomedical Engineering Research der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Olivier Guenat ist es gelungen, ein Lungen-Modell mit lebensgroßen Lungenbläschen in einer rein biologischen, dehnbaren Membran zu entwickeln.

Unter Verwendung eines Nierenorganoids haben Wissenschaftler*innen von der Northwestern University Feinberg School of Medicine in den USA eine Variante des ACE2-Rezeptors entwickelt, dass das Virus neutralisieren kann.

Forscher von der Princeton University unter der Leitung des Biophysikers Prof. Clifford Brangwynne haben herausgefunden, dass Cholesterin notwendig ist, damit das SARS-Cov-2-Virus ins Innere der Zelle gelangen kann. Hier könnte sich möglicherweise ein neuer Behandlungsansatz ergeben.

Das OECD-Mitglied Südkorea prüft derzeit einen Gesetzesentwurf, der die Ministerien für Regulierung und Forschungsfinanzierung verpflichten würde, die Entwicklung und den Einsatz von tierversuchsfreien Methoden zu fördern.

In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 4600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Rund 35% sterben daran. Ein würzburger Forscherteam hat mit Organoid-Modellen die Biologie des Gebärmutterhalses studiert und wichtige Mechanismen der Krebsentwicklung gefunden.

Mit einer digitalen digitalen Kick-off-Veranstaltung heute und morgen ist das neue Horizon 2020-Projekt SIMCor an den Start gegangen. Ziel ist es, Herstellern von kardiovaskulären implantierbaren Geräten eine offene, wiederverwendbare, cloudbasierte Plattform für In-Silico-Tests zur Verfügung zu stellen. So sollen Entwicklung und Zulassung von Herz-Kreislauf-Implantaten beschleunigt werden.

Wissenschaftler*innen aus Würzburg und den USA haben einen Atlas der direkten Interaktionen zwischen dem neuen Coronavirus und den von ihm befallenen Zellen erstellt.

Forscher*innen der Ruhr-Universität Bochum und der Vrije-Universität Amsterdam haben die Entstehung der Amyloid-β-Proteinablagerungen infrarotmikroskopisch untersucht und wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Das Land Rheinland-Pfalz vergibt in diesem Jahr wieder einen Forschungspreis zur Förderung von Alternativen zu Tierversuchen.

Nach den Ländern Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen hat nun auch Baden-Württemberg einen Tierschutzparagrafen im Hochschulgesetz. Damit ist nun untersagt, Tiere speziell zu töten (z.B. für Orgaganpräpatatuntersuchungen oder Morphologiepraktika), wenn es dafür Alternativen gibt.