Ein Forschungsteam des Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat gemeinsam mit internationalen Partnern ein neues Lasersystem entwickelt, das die mehrfarbige Zwei-Photonen-Mikroskopie deutlich vereinfachen könnte. Der Ansatz könnte auch in der medizinischen Forschung Anwendung finden.
Anhand von Herzmuskel-Biopsien von Patient*innen mit diastolische Herzinsuffizienz (HFpEF) haben Forschende des Deutschen Herzzentrums der Charité und des Max Delbrück Centers ein typisches metabolisches Muster identifiziert. Die Erkenntnisse können zu neuen Therapien für diese Erkrankung führen.
Wie das Generaldirektorat Umwelt der EU schreibt, hat ein Forscherteam mithilfe einer KI-Technik 16 Millionen Vorhersagen zur Toxizität bei über 1.250 verschiedenen Arten von Chemikalien erstellt. Diese Daten könnten als Grundlage für politische Maßnahmen dienen, um die Auswirkungen chemischer Verschmutzung auf die biologische Vielfalt zu verringern.
Der Saarländische Forschungspreis „Alternativen zu Tierversuchen“ ging in diesem Jahr an Mariana da Rocha Soares Guedes vom Lehrstuhl für Molekulare Pharmakologie der Universität des Saarlandes. Die Preissumme beträgt 10.000 Euro.
Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Nico Lachmann von der Klinik für Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Neonatologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat eine Methode entwickelt, mit der sich Makrophagen in Bioreaktoren mittlerer Größe effizient aus induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) für die Forschung herstellen lassen.
Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) hat sich in einem offenen Brief am 9. April an die zuständigen Ministerinnen und Minister kritisch zu dem Vorhaben geäußert, die Versuchstiere aus dem Tierschutzgesetz herauszunehmen und in ein gesondertes Tierversuchsgesetz einzugliedern.
Im Kino des Berliner Zeiss-Großplanetariums wurde gestern der Film Future Science gezeigt. Renommierte Forscherinnen und Forscher gaben einen Überblick über ihre wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich Organoidmodelle, Organ-on-a-Chip-Modelle, in vitro-Krankheitsmodelle und 3D-Drucktechniken und bewerteten die derzeitige Situation bei der Nutzung und Anerkennung der neuen Methoden.
Auf einem gemeinsamen Campus in Berlin-Wedding werden die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Technische Universität Berlin zusammen zukünftig an humanen Modellsystemen forschen. In dem neuen Campus werden rund 33 Nachwuchsarbeitsgruppen mit 150 Nachwuchswissenschaftler:innen von Charité und Technischer Universität Berlin gemeinsam wirksame Therapien von bislang als unheilbar geltenden Erkrankungen erforschen und entwickeln.
Die europäische Tierversuchsstatistik des Jahres 2023 ist von der Europäischen Kommission veröffentlicht worden. Sie zeigt, dass im Jahr 2023 in ganz Europa (einschließlich Norwegen) etwa 9,1 Millionen Tiere schädigenden Experimenten unterzogen wurden.
Ein Forschungsteam des Unternehmens Hesperos und vom NanoScience Technology Center der University of Central Florida, Orlando, berichtet im aktuellen Journal Alzheimer’s & Dementia, dass motorische Defizite im Zusammenhang mit der familiären Alzheimer-Krankheit unabhängig von einer Pathologie des Zentralnervensystems auftreten können.