Seit März 2013 ist die Produktion und Vermarktung von an Tieren getesteten kosmetischen Produkten und Inhaltsstoffen verboten. In einer Untersuchung einer EU-Chemikaliendatenbank haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun zahlreiche Stoffe gefunden, die nach Inkrafttreten des Verbots an Tieren getestet worden waren.

Das EU-Referenzlaboratorium für Alternativen zu Tierversuchen (EURL ECVAM) des Joint Research Centers hat eine Studie durchgeführt, um den Stand der Entwicklung bei fortschrittlichen tierversuchsfreien Modellen für die immunonkologische Forschung zu ermitteln.

Die US-Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency, EPA) und der Konzern Unilever haben eine Kooperationsvereinbarung zur Erforschung besserer Methoden zur Bewertung chemischer Risiken in Verbindung mit Verbraucherprodukten bekanntgegeben.

Ein internationales Team unter der Leitung von Dr. Claudia Pommerenke und Dr. Cord Uphoff vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH hat drei Zelllinien identifiziert, die sich als Modellsystem für die SARS-CoV-2 Forschung eignen.

Ein Team um die Biomedizin-Ingenieurin Dr. Britta Trappmann vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster hat ein Zellkultursystem entwickelt, in dem sich zum ersten Mal in einem Gerüst aus künstlichen Materialien ein funktionsfähiges Blutgefäßsystem bildet.

Die neue Datenbank ALURES der EU mit den nicht-technischen Projektzusammenfassungen (NTPs) aller Mitgliedstaaten ist online. Zusammen mit einer jährlich zu veröffentlichenden EU-Tierversuchsstatistik will die EU damit ihrer Transparenzoffensive nachkommen.

Nachdem sie ein verstörendes Video über den Umgang mit Beagle-Welpen für den Tierversuch gesehen hatte, hat Innenminidestern Priti Patel eine Untersuchung eingeleitet, in der Beamte Methoden finden sollen, die den Tierversuch bei der Entwicklung von Medikamenten ablösen können.

In vitro: Metastase-Vorhersagemodell

Dienstag, 27 Juli 2021 15:10

Forschenden vom Universitätsspital Lausanne ist es gelungen, die gefährlichsten Zellen des Ewing-Sarkoms zu identifizieren und zu charakterisieren. Ihre Forschungsergebnisse ermöglichen ein gezielteres Vorgehen gegen Metastasen.

Bauchspeicheldrüse auf dem Chip

Montag, 26 Juli 2021 10:01

Ein interdisziplinäres Team aus Forschenden des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München (TUM) und des Universitätsklinikums Ulm hat auf einer eigens entwickelten mikrofluidischen Chipplattform die Entwicklung der einer funktionierenden Bauchspeicheldrüse nachvollzogen.

Zürich: Embryotoxizitätstests auf dem Chip

Donnerstag, 22 Juli 2021 12:30

Forscher und Forscherinnen der ETH Zürich haben auf einem mikrofluidischen Chip die Verbindung zwischen der Plazenta und einem Embryoidkörperchen hergestellt, mit der sich Hinweise auf mögliche Entwicklungstoxizität von Substanzen feststellen lassen.